
Meditation: ein globaler Ansatz
Da Achtsamkeit Teil unseres Bewusstseinsstroms ist, kann die Meditationspraxis nicht als etwas Fremdartiges betrachtet werden. Wir versuchen nicht, dem Bild eines malerischen Yogis nachzueifern, der darauf fixiert ist, fortwährend zu meditieren.
Vom Standpunkt der Achtsamkeit des Lebens aus gesehen ist Meditation das gesamte Erleben jedes Lebewesens, das den Instinkt zum Überleben besitzt. Deshalb sollte das Meditieren – die Entwicklung von Achtsamkeit – nicht als die Aktivität einer Minderheit oder als eine spezialisierte, exzentrische Beschäftigung angesehen werden.
Meditieren ist ein globaler Ansatz, der sich auf alles Erleben bezieht: sich einzustimmen auf das Leben.
Aus: “The Four Foundations of Mindfulness” von Chögyam Trungpa in “THE SANITY WE ARE BORN WITH: A BUDDHIST APPROACH TO PSYCHOLOGY”, Seite 30
